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FRANKA sind
 Die Fachberatungsstelle für Frauen, die Opfer von Menschenhandel geworden sind mit speziell geschulten Sozialarbeiterinnen im Haus des Diakonischen Werkes Kassel
 Der Verein FRANKA e.V. – WEGE AUS DER GEWALT FÖRDERN.
Er ist als Mitglied im Diakonischen Werk in Kurhessen-Waldeck Förderverein für die Fachberatung und leistet
o Öffentlichkeitsarbeit,
o Lobbyarbeit.
o Vernetzung mit Kooperationspartnern
o und finanzielle Unterstützung der Fachberatungsstelle; denn diese Arbeit wird zwar vom Hessischen Sozialministerium gefördert. Zur Kofinanzierung ist FRANKA - Fachberatung trotzdem dringend auf Spenden zur Unterstützung der Frauen und zur Absicherung der Arbeit angewiesen.

FRANKA – Fachberatung sind
 zwei fachlich geschulte Sozialarbeiterinnen.

FRANKA e.V. sind
 21 Mitglieder in dem Verein FRANKA e.V. – WEGE AUS DER GEWALT FÖRDERN
 5 ehrenamtlich aktive Frauen, davon 3 im Vorstand:
o Eine Sozialarbeiterin
o 3 Pfarrerinnen
o Eine Juristin

Wie wir wurden, was wir sind,
Der Verein FRANKA e.V. wurde im Jahr 2000 als Träger der Fachberatungsstelle FRANKA gegründet. Die Fachberatungsstelle arbeitet seit dem 15. Mai 2001. Die in vielen sozialen Berufen aktiven Gründungsmitglieder sahen die Notwendigkeit einer Hilfe für ausländische, meist osteuropäische Frauen, die einem Versprechen auf legale und gut bezahlte Arbeit in Deutschland gefolgt sind, hier aber in die Prostitution gezwungen wurden. Damals befanden sie sich damit in einer Falle: sie waren Opfer einer schweren Straftat, hatten sich aber auch selbst wegen Verstoßes gegen das Ausländerrecht strafbar gemacht. Meist von der Polizei aufgegriffen und von Untersuchungs- und Abschiebehaft bedroht, brauchten sie Hilfe, aus diesem von Angst und Unwissenheit über ihre Rechte geprägten Dilemma einen selbstbestimmten Weg herauszufinden.
In den sieben Jahren, die seither vergangen sind, hat sich Grundlegendes verändert.
Immer noch, ja immer mehr, so müssen wir annehmen, lassen sich junge Frauen - vornehmlich aus Osteuropa - verführen, in Deutschland schnell und angeblich legal viel Geld zu verdienen, und immer wieder führt das in ausbeuterische Verhältnisse in der Prostitution oder zur Ausbeutung der Arbeitskraft in oft sexualisierten Arbeitsverhältnissen.
Da viele der Frauen aus den neuen EU-Ländern kommen, können sie aber ungehindert einreisen und als selbständig arbeitend beim Finanzamt angemeldet werden. Ihr Aufenthalt ist dann formal legal. So hat die Polizei immer seltener Handhabe, eine Frau aus dem Milieu zu lösen, weil es auch immer noch so ist, dass viele sich nicht trauen auszusteigen und aus Furcht vor Repressalien nichts sagen.
Die Fachberatungsstellen müssen neue Zugänge suchen und den Frauen Hilfsangebote über alle denkbaren Kanäle zukommen lassen.
Deshalb hat FRANKA e.V. die Fachberatung ab 2008 abgegeben. Eingebunden in die Arbeitsbereiche des Diakonischen Werks Kassel werden gemeinsam mit anderen Arbeitsbereichen Zugänge und Wege aus der Gewalt für ein selbstbestimmtes Leben für die Frauen erkundet. Das Angebot ist ausgedehnt auch auf den neuen Straftatbestand des Menschenhandels durch Ausbeutung der Arbeitskraft und gilt nun auch deutschen Frauen.

Spendenkonto bei der EKK – BLZ: 520 604 10 – KontoNr. 9997



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Zrste Hinweise für die Frauen gibt eine mehrsprachige Informationsschrift.
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Einzelheiten unserer Arbeit beschreibt unsere Jahresberichte
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